Gürtel für alle - Vom Ermstal in die Welt

Gerhard Bazlen mit Wirtschaftsjuniorin Ursula Milz vor trendigen Produkten aus dem Hause Ph. Bazlen GmbH

Am Nachmittag des 30. Juni 2009 besuchten 27 Wirtschaftsjunioren zusammen mit 2 Gästen von dem Amt für Wirtschaft in Metzingen die Gürtelmanufaktur Bazlen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsjuniorin Ursula Milz, die in dem Familienunternehmen als Vertriebs- und Lizenzbeauftragte tätig ist.

Die Gruppe wurde gegen 14.30 in den Räumlichkeiten des traditionsreichen Betriebes mit einem kleinen Imbiss empfangen. Seit 1899 werden hier unter der Führung der Familie Bazlen Lederartikel hergestellt. Der heutige Geschäftsführer Gerhard Bazlen, der zusammen mit seinem Bruder Max den Bereich Gürtel, Accessoires und Kleinlederwaren etablierte, begann seine Laufbahn im zarten Alter von 20 Jahren als jüngster Feintäschnermeister Deutschlands. Eine Tatsache, die die Wirtschaftsjunioren ganz besonders faszinierte. Heute beschäftigen die Unternehmer in ihrem Haus knapp 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Firma gilt als führender Hersteller in Deutschland und Europa. Selbst in Überseeländern wie Australien und Neuseeland sind Bazlen-Produkte beliebt und begehrt.

die Firma Bazlen ist stolz darauf, ihren Produktionsstandort in Metzingen zu haben. Hier wird in guter, alter Handarbeit noch jeder Gürtel einzeln gefertigt. Eigentlich stellt man sich die Produktion solcher Waren nicht besonders kompliziert vor. Die Wirtschaftjunioren der Region Reutlingen l Tübingen l Zollernalb erhielten bei ihrem Besuch einen Einblick in die Herstellung eines Gürtels und konnten lernen, wie aufwendig diese Arbeit tatsächlich ist. Unter dem Titel: „Von der Kuhhaut bis zum Fashion-Accessoire“ wurde der komplette Produktionsweg in einer Firmenführung gezeigt.

 

Nach einer ausführlichen Firmenvorstellung diskutierten die Besucher lebhaft über den Produktionsstandort Metzingen. Bazlen produziert ausschließlich in Metzingen und bezieht seine Materialien, wie beispielsweise Leder, aus Deutschland oder europäischen Nachbarländern wie Italien und den Niederlanden. So sind die modischen Gürtel, die von jungen Designern nach der aktuellen internationalen Mode entwickelt werden, auch im Zeitalter der Globalisierung noch ganz bewusst „made in Germany“.