Handelsraum hautnah – Die Wirtschaftsjunioren zu Gast an der Stuttgarter Börse

Diesen Besuch organisierte Tanja Damato, stellv. Vorsitzende der WJ Reutlingen gemeinsam mit der Börsenmitarbeiterin Nadine Lachenmaier.

In aller Ruhe verfolgten die 30 Wirtschaftjunioren, Förderkreismitglieder und Gäste von der Besuchergalerie aus den geschäftigen Alltag der Börsenhändler. Auf dem Parkett der Stuttgarter Handelsplattform herrscht noch echtes Leben. Auch wenn der Handel hier, wie an anderen Standorten in Deutschland, stark computergestützt ist. 121 internationale Handelsteilnehmer tätigen täglich einen Umsatz von rund 800 Mio. Euro. Dies live zu erleben ist eine Erfahrung, die auch für solche Gäste beeindruckend ist, die das Wirtschaftleben in Deutschland durch ihre tägliche Arbeit kennen und mitgestalten.

 

So war die Diskussion im Vortragsraum nach dem Galeriebesuch auch entsprechend rege und die Fragen an den vortragenden Experten Herrn Schweitzer häuften sich. Herr Schweitzer berichtete in einem sportlichen Tempo Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung des Börsenstandorts Stuttgart und zog einen Vergleich mit anderen Standorten in Deutschland und der Welt.

 

Die Geschichte der Börse Stuttgart begann 1870 in der Königstraße. Seit dem Jahr 2003 befindet sie sich in der Börsenstraße. Als Segmentfamilie kann neben Eumax und bondx auch 4x und Ifx genannt werden. Aber nicht nur das lernten die Gäste bei ihrem Besuch. Auch, dass die Börse Stuttgart seit Jahren ein Angebot zur Weiterbildung von Anlegern und Beratern hat und sich so als führender Wissensvermittler zu Finanzmarktthemen und dem Wertpapierhandel fest etablieren konnte.

 

Bestens vorbereitet durch die ersten Eindrücken aus der Vogelperspektive und die vielfältigen Informationen des Experten, wurden die Teilnehmer schließlich in drei Gruppen aufgeteilt und erhielten direkt an den Arbeitsplätzen der Händler tiefgreifende Einblicke in den Arbeitsalltag der Börsianer. Hier herrschte mehr Ruhe und Ordnung als erwartet, und wer vielleicht ohrenbetäubenden Lärm und aufgeregt gestikulierende Makler erwartet hatte, wurde glatt enttäuscht. Das geschäftige Treiben an den Arbeitsplätzen hatte durchaus Struktur und die Börsenmakler arbeiteten ruhig und professionell.

 

Zum Abschluss gab es leckere Häppchen und Getränke, bei denen die Besucher die gewonnenen Eindrücke und Informationen angemessen „verdauen“ konnten.